Helgoland!

April 26, 2013

Basstölpel, Seehunde, Trottellummen und co.

Wer als Naturfotograf Deutschlands einzige Hochseeinsel (so wird sie zumindest gemeinhin bezeichnet, auch wenn sie de facto noch gar nicht in der „Hohen See“ liegt), erwartet viel – und das zu Recht. Das Angebot an „lohnenswerten“ Motiven ist schon beeindruckend: Basstölpel, Trottellummen, Tordalke, Dreizehenmöwen, Eissturmvögel sind als Brutvögel in den mächtigen roten Felsen täglich und in meist fotogenem Abstand anzutreffen – ohne dass der Fotograf sich mit irgendwelchen besonderen Vorarbeiten, wie Tarngedanken oder ähnlichem, beschäftigen müsste. Die Vögel sind einfach da, sie brüten direkt vor unseren Augen, nur wenige Meter vom Klippenrundweg entfernt. Manchmal hat man das Gefühl, man müsse einfach nur die Hände nach ihnen ausstrecken, um sie berühren zu können.

Seehund HelgolandNeben diesen „Must-Do’s“ auf der Fotografenwunschliste für einen Helgoland-Trip bietet die Insel noch eine Vielzahl weiterer attraktiver Motive und sie ist dabei voller Überraschungen: Jeder Tag hält eine neue interessante Begegnung parat für denjenigen, der die Insel mit offenen Augen besucht. So begegneten wir auf der „Düne“ den obligatorischen Austernfischern, Steinwälzern und Sanderlingen neben Hunderten Kegelrobben und Seehunden, außerdem Waldschnepfen, Wanderfalken und einer Vielzahl weiterer Arten.

Mein Fazit: Helgoland ist ein „Muss“ für jeden Naturliebhaber. Vermutlich nicht nur einmal im Leben.

Viel Spaß mit der heutigen Galerie!

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